High Performance Computing Market Summary
Der Markt für Hochleistungsrechnen erreichte im Jahr 2025 ein geschätztes Volumen von 59,35 Milliarden US-Dollar und soll von 64,33 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 auf 132,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2035 wachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 8,4 % im Prognosezeitraum entspricht. Diese Expansion ist in zwei konvergierenden Kräften verankert: dem globalen Wettlauf um eine Infrastruktur der Exascale-Klasse – wobei allein das US-Energieministerium über 1,8 Milliarden US-Dollar für sein Exascale-Computing-Projekt bereitstellt[1]– und die explosionsartige Nachfrage nach Rechenkapazität, die durch das Training großer Sprachmodelle und generative KI-Workloads bedingt ist[2]. Regierungsaufträge in den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und China haben die nationalen Supercomputing-Fähigkeiten zu einem strategischen Vermögenswert gemacht.
Die Technologielandschaft verändert sich rasant. Herkömmliche CPU-zentrierte Cluster weichen heterogenen Architekturen, die GPUs, FPGAs und benutzerdefinierte KI-Beschleuniger kombinieren. Die Grace Hopper Superchip-Architektur von NVIDIA und die Instinct MI300-Serie von AMD veranschaulichen diesen Übergang, während cloudbasierte HPC-Angebote von AWS, Microsoft Azure und Google Cloud die Eintrittsbarriere für mittelständische Unternehmen und akademische Einrichtungen senken[3]. Das gemeinsame Unternehmen EuroHPC der Europäischen Union hat bis 2027 über 7 Milliarden Euro für die Entwicklung einer souveränen Supercomputing-Infrastruktur in allen Mitgliedstaaten zugesagt[4].
Nordamerika verfügt mit etwa 38 % über den größten Anteil am Markt für Hochleistungsrechnen, angetrieben durch Bundeslabornetzwerke, Hyperscaler-Investitionen und eine starke verteidigungsindustrielle Basis. Der asiatisch-pazifische Raum ist die am schnellsten wachsende Region und wird voraussichtlich bis 2035 mit einer jährlichen Wachstumsrate von 9,8 % wachsen, angetrieben durch aggressive nationale Computerstrategien in China, Japan und Indien. Europa hält mit rund 24 % den zweitgrößten Anteil, wobei das EuroHPC-Programm als primärer Investitionskatalysator fungiert. Im nächsten Jahrzehnt wird der Markt für Hochleistungsrechnen zunehmend von Energieeffizienzvorgaben, quantenklassischen Hybrideinsätzen und der Demokratisierung des Supercomputings durch Cloud-Bereitstellungsmodelle geprägt sein.
Wichtige Erkenntnisse aus dem Bericht
• Nach Komponente
- Hardware bleibt das dominierende Segment des High-Performance-Computing-Marktes und macht im Jahr 2025 etwa 48 % des Gesamtumsatzes aus, gestützt durch Serverlieferungen mit hoher Beschleunigerdichte.
- Dienstleistungen sind die am schnellsten wachsende Komponente und werden voraussichtlich bis 2035 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 9,6 % wachsen, da Managed HPC und Beratungsaufträge zunehmen.
- Auf Software entfielen im Jahr 2025 schätzungsweise 11,9 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch Workload-Orchestrierung, Simulationsplattformen und KI-Framework-Lizenzierung.
• Nach Bereitstellungsmodus
- Die Cloud-Bereitstellung eroberte im Jahr 2025 fast 36 % des Hochleistungs-Computing-Marktes, wobei Unternehmen auf den nutzungsbasierten Supercomputing-Zugang setzen.
- In der Verteidigung und in geheimen Forschungsumgebungen dominieren nach wie vor Vor-Ort-Installationen, die etwa 42 % der Einsätze ausmachen.
• Nach Region
- Nordamerika führt den Markt für Hochleistungsrechnen mit einem Umsatzanteil von 38 % an, der durch nationale US-Labore und den Ausbau von Hyperscaler-Rechenzentren verankert wird.
- Der asiatisch-pazifische Raum wird bis 2035 voraussichtlich 42,6 Milliarden US-Dollar erreichen und ist damit im Untersuchungszeitraum der am schnellsten wachsende regionale Markt.
Marktgröße und Prognose für Hochleistungsrechnen (2021–2035)
Die Schätzungen von Market Research Future basieren auf einer Kombination aus Bottom-up-Umsatzmodellierung über Hardware-, Software- und Dienstleistungssegmente hinweg und werden anhand öffentlich bekannt gegebener Anbieterumsätze, Aufzeichnungen über staatliche Beschaffungen und syndizierter Daten Dritter validiert. Historische Zahlen (2021–2024) spiegeln die tatsächliche Marktentwicklung wider; das Basisjahr 2025 ist eine kalibrierte Schätzung; und 2026–2035-Prognosen verwenden die prognostizierte CAGR mit Anpassungen für erwartete Investitionszyklen und Technologieeinführungskurven.

